Gerrit Beine

Gerrit Beine

Trainer & Consultant @ INNOQ

Plauen, Germany

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Gerrit ist Trainer und Berater bei INNOQ. Er ist seit 1998 in der IT unterwegs, seit 2001 mit agilen Methoden. Er war viele Jahre lang Software-Architekt in großen Projekten. Nach 10 Jahren agile Coaching hat er 2020 den Hut des Coaches an den Nagel gehängt und um in Zukunft verstärkt Brücken zwischen Organisationsstrukturen und langlebigen Software-Architekturen.

Gerrit hat Informatik studiert, ist Autor zahlreicher Fachartikel und regelmäßig als Sprecher auf Konferenzen zu den Themen Software-Architektur und Agile zu treffen.

Area of Expertise

  • Business & Management
  • Information & Communications Technology

Topics

  • Agile
  • Agile Architecture
  • Software Architecture
  • Product Ownership
  • Agile Coaching

Ihr entscheidet alle immer falsch!

Wie anders über Architekturentscheidungen nachgedacht werden kann.

Architekturentscheidungen sind nicht trivial. Manche begleiten uns ewig, andere hätten wir lieber anders getroffen. Es gibt Werkzeuge, die dabei helfen, es gibt Prozesse, die eingehalten werden sollten.

In diesem Vortrag geht es darum, wie man anders auf Entscheiden und Entscheidungen schauen kann. Wir betrachten:

- das Konzept von Architectural Decision Records aus der Perspektive eines Cheaters
- das Kapitel Entscheidungen aus arc42 aus der Perspektive kognitiver Verzerrungen
- den glauben an die Notwendigkeit von Entscheidungen aus der Perspektive eines Predigers

Alles in allem stellen wir das ganze Gerümpel in Frage. Und dann stellen wir fest, dass es nicht anders geht, aber trotzdem anders gemacht werden muss. Das Wie passt nicht mehr in den Abstract, aber in den Vortrag.

Architecture: The Absence of Self-Organisation

"The best architectures, requirements, and designs emerge from self-organizing teams."
Hardly any other of the principles behind the Agile Manifesto is referenced as frequently as this one.
It makes self-organisation appear to be the key to good - the best - software architecture and many architects, coaches and managers look to self-organisation as the solution to the problems inherent in software development.

Yet architecture is the absence of any kind of self-organisation - in its most expressive form.
Even in software development.

This talk will explain why both perspectives are correct and how they are related.
It will become clear that self-organisation is both a solution and a problem for software development and what makes software architecture so special from the perspective of socio-technical systems.
And, of course, a few ideas will be shared on how to deal with this realisation in practice in order to design really good software architectures.

Zu viel des Guten - Agile Coaches als Mobbing-Treiber

Wir Agilisten sind begeistert von kontinuierlicher Verbesserung, demokratischen Unternehmensstrukturen und Achtsamkeit im Umgang mit anderen Menschen. Toleranz, Lösungsfokussierung und Respekt sind Werte, die sofort alle teilen möchten.

Aber was passiert, wenn Menschen, die nicht an der Achtsamkeitsübung teilnehmen wollen, plötzlich ausgegrenzt werden? Was passiert, wenn positive Psychologie Menschen zu Abgründen zurückführt, die sie eigentlich schon überwunden hatten? Was passiert, wenn falsch verstandene Konzepte der Sozial- und Organisationspsychologie mehr kaputt machen, als sie helfen?

In diesem Vortrag möchte ich ein paar Erlebnisse teilen, die zum Teil schon grenzwertig waren – und Erklärungen anbieten und Wege, wie man als Agile Coach solcherlei vermeiden kann.

Mythos Teamautonomie - warum sie eine Illusion ist und wir sie trotzdem brauchen

Autonome Teams sind etwas, dass wir in Softwareprojekten häufig anstreben.
Autonomie an sich gilt häufig schon als ein Wert, ohne genauer zu definieren was das eigentlich ist.

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage der Teamautonomie aus Perspektive von Organisationen.
Kann es autonome Teams eigentlich geben?
Was bedeutet Autonomie in einer Organisation?
Warum passiert es, dass Teams nicht autonom sind?
Und warum ist die Abwesenheit von Autonomie wertvoll?
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Entscheidungen und Autonomie?

Und warum führt mehr Autonomie unweigerlich zu höheren Kommunikationsaufwänden?

Auf Lesereise mit Fred und Frit – New Work im Taylorismus

Hand auf's Herz: Wusstest Du, dass Taylor die Work-Life-Balance erfunden hat?

Vermutlich nicht. Da ist im Laufe der Geschichte ein bisschen was schief gelaufen und verloren gegangen.
Damit das so nicht nochmal passiert, stelle ich die Frage: Was können Agilisten vom Taylorismus über New Work lernen?
Auf jeden Fall, wie eine eigentlich gute Idee, die aus moralisch integeren Motiven heraus sinnvolle und praktikable Konzepte beschreibt, kaputt geht. Denn vieles, was den Taylorismus zu dem hat werden lassen, das wir heute wieder aus der Arbeitswelt entfernen möchten, passiert genau jetzt auf die gleiche Weise wieder mit Bergmanns Ideen.
Dieser Vortrag ist mitnichten ein Plädoyer für eine Rückkehr zum Taylorismus, ebensowenig eines für Bergmanns New-Work-Ideen. Ich werde aber aus den Büchern beider vorlesen und zeigen, dass sie mit ihrem Bild von Arbeit gar nicht weit voneinander entfernt sind. Und warum das Verstehen um die Evolution des Taylorismus umso wichtiger ist, wenn New Work Realität werden soll.

Gerrit Beine

Trainer & Consultant @ INNOQ

Plauen, Germany

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