Irene Ternes
Aivisory, Geschäftsführerin
Berlin, Germany
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Irene Ternes blickt auf über zehn Jahre Erfahrung in IT- und Transformationsprojekten zurück, von der SAP-Implementierung bei home24 bis hin zu IT-Management-Rollen bei Accenture Technology. Nach Stationen in zwei KI-Startups liegt ihr Fokus seit 2022 auf der Steuerung komplexer KI-Vorhaben. Mit ihrer Brand Aivisory unterstützt sie heute vor allem produzierende Unternehmen dabei, die Lücke zwischen technischer Machbarkeit und Business-Mehrwert zu schließen. Ihre Stärke liegt darin, strukturiertes KI-Projektmanagement mit empathischem Change Management zu vereinen, um Menschen mit unterschiedlichsten Wissensständen auf dem Weg zur produktiven KI-Nutzung gezielt abzuholen und mitzunehmen.
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Code ist billig, Vertrauen teuer: Die neue Logik des KI-Projektmanagements
KI-Projekte folgen einer anderen Logik als klassische Softwareentwicklung. Während traditionelle IT auf deterministischen Ergebnissen basiert (Input A führt immer zu Output B), ist generative KI von Natur aus nicht-deterministisch. Das verändert auch die Rolle des IT-Projektmanagements grundlegend.
Diese technologische Unsicherheit wirkt sich direkt auf den Projektablauf aus: Zwar steigt der Einsatz KI-gestützter Coding-Tools stetig an (was den reinen Softwareentwicklungsanteil reduziert), doch im Gegenzug wächst der Aufwand für Testing und Validierung erheblich. Dies erfordert nicht nur „mehr Zeit“ für die Qualitätssicherung, sondern auch ganz neue Methoden und Tools. Für Entscheider und IT-Projektmanager ist es daher jetzt entscheidend zu lernen, wie KI-Projekte aufgrund dieser Dynamik anders geplant und gesteuert werden müssen.
In diesem Talk betrachte ich zudem, wie IT-Projektmanager Vertrauen der User in die Lösungen aufbauen: nicht nur durch Change Management und Kommunikation, sondern durch konkrete Konzepte wie „Human-in-the-Loop“ und neue Qualitätssicherungs-Standards. Ich zeige, wie effiziente Projektplanung in einer Welt aussieht, in der Code billig, aber Sicherheit und Vertrauen teuer sind.
Automechanika 2026
KI im Automotive: Was sie Euch abnimmt – und was Ihr behaltet:
„KI ersetzt bald Eure Jobs"? Die Wahrheit aus echten KI-Projekten ist differenzierter: KI verändert jeden Beruf - manchen stärker, manchen weniger. Sie übernimmt Routine und Papierkram, aber Euer Urteil, Euer Handwerk und Euer Umgang mit dem Unerwarteten werden wichtiger, nicht überflüssig.
Diese Session nimmt Euch mit in reale KI-Projekte aus der Automotive-Industrie – Beschaffung, Lieferkette, Vertrieb – und zeigt, was funktioniert, was scheitert und warum das meiste nicht an der Technik hängt, sondern an uns Menschen. Dasselbe Muster rollt gerade auf jeden Beruf zu: ob Ihr lackiert, schraubt, diagnostiziert oder im Büro sitzt.
Ihr geht raus mit einem realistischen Bild, ohne Hype, ohne Panikmache, davon, wie sich Euer Job verändert und wie Ihr KI zu Eurem Werkzeug macht, statt ihr das Feld zu überlassen.
cim lingen 2026 Sessionize Event
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