Session

Hybrid ist kein Format, sondern eine gestaltbare systemische Zumutung

Hybride Lehre ist ein zentraler Hebel für moderne Bildungsformate: Sie verbindet Präsenz und digitale Teilnahme, erleichtert die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Care-Arbeit und eröffnet neue Formen organisationsübergreifender Zusammenarbeit. Gleichzeitig wird Hybridisierung häufig als didaktische Kompetenzfrage einzelner Lehrender verhandelt. In der Praxis zeigt sich jedoch: Wo Zeitressourcen, Anerkennung, Supportstrukturen, klare Rollen und abgestimmte Erwartungen fehlen, wird Hybrid zur strukturellen Überforderung. Die Session verschiebt den Fokus von der Methodenfrage zur Organisationsfrage. Im dialogisch angelegten Workshop analysieren die Teilnehmenden gemeinsam typische Spannungsfelder hybrider Settings, tauschen strukturierte Best Practices aus und erarbeiten Ansätze für eine verantwortungsvoll gestaltete Connected University.

Clemens Möller

Biophysics Prof | Scientific Director @ IZL² | Academic Director @ Sustainability Studies (MSc)

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