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„Bau mir mal ein Dashboard": Von der vagen Anfrage zum build-ready semantischen Power-BI-Mockup

„Umsatz nach Region, bitte." Welcher Umsatz? Verglichen womit? Und gibt es die Kennzahl im Modell überhaupt?

Wer Power-BI-Berichte entwickelt, kennt solche Anforderungen. Danach entstehen häufig ein Whiteboard-Foto oder ein paar Kästchen in PowerPoint. Sie zeigen, wo die Visuals stehen sollen. Was sie bedeuten, welche Felder aus dem Semantikmodell benötigt werden und was vor der Umsetzung noch fehlt, steht dort nicht.

Genau das ändere ich in dieser Session live. Aus der vagen Anfrage entsteht ein semantisches Mockup: eine Berichtsseite mit vier Visuals, verbunden mit einem echten Semantikmodell. Für jedes Visual halten wir Zweck, Visualtyp, Datenrollen und Vergleichslogik fest, ob Ist, Plan, Forecast oder Vorjahr. Vorhandene Kennzahlen werden direkt zugeordnet. Fehlende Kennzahlen werden zu sichtbaren Lücken mit einem Verantwortlichen. Offene Entscheidungen bleiben Teil des Mockups, statt in Meetingnotizen zu verschwinden.

Am Ende steht eine strukturierte Spezifikation auf Berichts-, Seiten- und Visualebene. Ein Entwickler kann damit arbeiten, ein Coding-Agent ebenfalls. Fachliche Lücken darf der Agent jedoch nicht eigenmächtig schließen: Diese Entscheidungen und die abschließende Freigabe bleiben beim Menschen.

Die Methode ist aus echten Anforderungsworkshops entstanden, einschließlich der Fragen und Lücken, die dort typischerweise offenbleiben. Als Vorlage nehmt ihr eine praktische Checkliste für Bericht, Seite und Visual mit.

Vorwissen: Ihr solltet wissen, was ein Measure und eine Dimension sind. Mehr nicht.

Michael Tenner

Daten-WG by platformimpulse | Full Stack Power BI Engineer

Köln, Germany

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