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CUPID: SOLID neu gedacht

SOLID gehört zum Standardwerkzeug vieler Entwickler:innen – aber ist es heute noch zeitgemäß? Die Prinzipien stammen aus einer Ära objektorientierter Klassenhierarchien. In modernen Umgebungen mit Microservices, Cloud und funktionaler Programmierung stoßen sie jedoch an ihre Grenzen. Schwammige Formulierungen, unnötige Abstraktionsschichten und dogmatische Anwendung führen oft zu mehr Komplexität statt zu weniger.

In diesem Vortrag diskutieren wir, warum SOLID kritisch hinterfragt werden sollte, welche Prinzipien aber noch relevant sind – und wie wir sie an heutige Praktiken anpassen können. Als Alternative lernen wir CUPID kennen: Composable, Unix philosophy, Predictable, Idiomatic, Domain-based. CUPID ist einfacher, praxisnaher und spiegelt besser wider, was wir wirklich brauchen: klare Verantwortlichkeiten auf Modulebene, verlässliche und verständliche Systeme und einen starken Bezug zur Domäne. Das Ergebnis ist Software, die nicht nur theoretisch "sauber" ist, sondern sich in der Praxis leicht ändern, verstehen und weiterentwickeln lässt.

Falk Sippach

embarc

Darmstadt, Germany

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