Harald Störrle
PO, Berater, Wissenschaftler
Munich, Germany
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Harald Störrle beschäftogt sich seit den 1980er Jahren mit KI. Er hat Informatik und Psychologie in Tübingen, Hamburg, Edinburgh und München studiert. Seit 2001 arbeitet er in der IT-Industrie, zwischen 2006 und 2016 hatte er Professuren an den Unis München und Innsbruck, sowie der Technischen Universität Dänemark inne. Seit 2017 arbeitet er bei QAware München als Lead IT Consultant. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Methodiken und Prozessen der Softwareentwicklung, vor allem in den frühen Phasen. Er ist außerdem Senior Member der ACM und dort in verschiedenen Gliederungen und Arbeitsgruppen aktiv.
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Keine Intelligenz. Eine persönliche Zeitreise
"Künstliche intelligenz" ist der Hype der Stunde. Wie bei jedem Hype gehen Fantasie und Fakten munter durcheinander, was keine gute Grundlage für vernünftige Entscheidungen ist. Ich möchte in diesem Vortrag zu mehr Klarheit und Faktentreue beitragen und nehme mir dafür eine Reihe von Mythen und Thesen vor, um sie auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen. Damit das ganze lehrreicher und unterhaltsamer wird, gehe ich historisch vor und nehme die Zuhörer mit auf eine Zeitreise, garniert mit vergilbet Fotos aus alten Tagen.
Product Field Workshop
Das Product Field ist eine Methode aus der Produktentwicklung; sie erlaubt es u.a., ganz unterschiedliche Perspektiven systematisch abzufragen und zueinander in Beziehung zu setzen; sie hilft dabei, die Vollständigkeit bestimmter Aspekte kritisch zu untersuchen.
In diesem Workshop wenden wir diese Methode an. Ihr bringt ein reales Beispiel mit - das kann Euer aktuelles Projekt sein oder ein Teil davon, es könnte ein Open-Source-Projekt sein, das Ihr voranbringen möchtet, oder eine Idee, mit der Ihr als Startup erfolgreich werden möchtet. Wir werden mit Hilfe des Product Field erarbeiten, mit welchen Alleinstellungsmerkmalen Ihr das Produkt im Markt platzieren könnt, mit welchen Features ein frühzeitiger erster Launch möglich ist, und welche weiteren Aspekte noch zu berücksichtigen sind, um erfolgreich zu werden.
Die Teilnahme an diesem Workshop zeigt Euch, dass die Methode einfach einzusetzen ist, und dass sie (im Gegensatz zu anderen Methoden) sehr viel präzisere Aussagen über das Produkt und sein Umfeld erlaubt. Ihr seid danach in der Lage, auch Euer Projekt innovativer zu gestalten.
Harry the PO - Beobachtungen eines Mitarbeiters von sehr geringem Verstand
Wir wissen alle, was ein SE macht (Stack overflow copy/paste), was ein Senior SE/Architekt macht (unter Tickets "LGTM" schreiben), und was ein Scrum Master/PL macht (Excel und Jira). Sogar was ein Explorateur macht, ist noch einigen bekannt (in Confluence tippen, DBs durchwühlen). Aber... was macht eigentlich ein PO? Also, abgesehen von Zoom/WebEx/Gather, Miro, PowerPoint, Slack/Mattermost, Jira, Jamboard/Excalidraw, Gard/Confluence, Loomio, und den anderen essentiellen Werkzeugen, ohne die man heute nicht mehr relevant ist? Diese Frage versuche ich in 10 Schlag-Worten zu beantworten.
Dialoggestaltung in grafischen Oberflächen
Ich kann mir zwei verschiedene Modi vorstellen (je nach Bedarf und Möglichkeit)
Variante a) Vortrag zu den Basics der Dialoggestaltung
In unseren Projekten entwickeln wir oft Dialoge, auch wenn unser Herz oft mehr für Entwicklung als für Design schlägt - und das sieht man dann auch.
Wir werden zwar keine Designer mehr, aber ein paar Basics der Dialoggestaltung können uns helfen deutlich besser Oberflächen zu bauen und das Bindeglied zum Designer zu werden.
In meinem Vortrag will ich ein paar Tipps, Prinzipien und Hilfsmittel vermitteln.
Zur Unterhaltung schauen wir uns noch ein paar echt schlechte und vielleicht sogar ein gutes Beispiel an.
Variante b) Workshop "Dialoggestaltung in grafischen Oberflächen"
In dem Workshop vermitteln wir ein paar theoretische Inhalte zu den Basics, Techniken und Vorgehen bei der Dialoggestaltung. Danach werden wir aber vor allem selbst daran arbeiten eine Oberfläche zu entwerfen und das gelernte Wissen anzuwenden.
Diffusion von Innovationen
Was ist eine Innovation? Wie verbreitet sie sich (oder auch nicht)? Welche Arten und Abschnitte der Verbreitung gibt es, und wie kann ich darauf einwirken?
Diese und ähnliche Fragen stellt und beantwortet Geoffrey Moore, ein Klassiker des High-Tech Marketings, in seinen Büchern [1,2,3], die inhaltlich auf die soziologische (!) Theorie der Diffusion von Innovationen [4] zurückgeht. In diesem Vortrag werde ich die Grundbegriffe der Theorie und Ihrer Anwedung darlegen, sowie ein konkretes Erfolgsbeispiel geben: die Einführung von VAST im SVH-Projekt.
[1] Geoffrey Moore "Crossing the Chasm", 1991, https://en.wikipedia.org/wiki/Crossing_the_Chasm
[2] Geoffrey Moore "Inside the Tornado", 2004
[3] Geoffrey Moore "Zone to win", 2015
[4] EverettRogers "Diffusion of Innovations", 1962 (1.Ed)
QAware Engineering Camp 2023 Sessionize Event
QAware Engineering Camp 2022 Sessionize Event
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