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Prof. Dr. Karen Eilers

Prof. Dr. Karen Eilers

Institut für Transformation

Hamburg, Germany

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Karen Eilers ist Wirtschaftspsychologin und beschäftigt sich mit Herausforderungen und Lösungsansätzen für Führungskräfte, Teams und Unternehmen in agilen und digitalen Transformationen. Begonnen in ihrer Promotionszeit im Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Universität Kassel sowie der Universität St.Gallen, vertieft sie heute die Forschung rund um Menschen in Veränderungsprozessen und transferiert die Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die Praxis. Sie leitet das Institut für Transformation in Hamburg und ist Professorin an der BSP Business and Law School.

Area of Expertise

  • Business & Management
  • Humanities & Social Sciences

Topics

  • Agile People
  • Agile software development
  • Agile Methodologies
  • Agile Coaching
  • Agile Leadership
  • Agile Mindset
  • Agile Transformation
  • Scrum & Agile
  • Agile Management
  • agile culture
  • Business Agility
  • Agile Lean
  • Agile and Culture
  • Agile Retrospectives
  • Lean / Agile Leadership
  • Qualitative Research
  • Mixed Methods Research
  • Collaboration
  • Leadership
  • Empowerment
  • Science
  • Quantitative Psychology

Future Skills in Action: Innovatives Lehrkonzept für die Wirtschaftspsychologie

/imagine Absolvent*innen, die nicht nur technologische Kompetenzen besitzen, sondern auch kritisch-reflexiv handeln, interkulturell kommunizieren und komplexe Projekte souverän managen. Wie bereiten wir die nächste Generation von Wirtschaftspsycholog*innen auf diese Anforderungen vor?
In unserer Session präsentieren wir ein innovatives Lehrkonzept welches im Rahmen des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie der Hochschule Offenburg entwickelt wurde. Im Fokus stehen die Entwicklung von Future Skills wie KI-Kompetenz, Innovationsfähigkeit, interkultureller Kommunikation und Selbstreflexion.
Das Modul verbindet Theorie und Praxis: Studierende experimentieren mit KI-Tools, bewerten deren Potenziale und Grenzen und entwickeln innovative Anwendungen wie Avatare oder Chatbots. Im Anschluss vertiefen sie ihr Wissen auf einer selbst geplanten Lernexpedition ins Ausland. Dort analysieren sie zukunftsweisende Technologien und Ansätze internationaler Organisationen.
Dieses Konzept geht über reine Wissensvermittlung hinaus: Studierende lernen, komplexe Projekte eigenständig zu planen und durchzuführen, von der Budgetierung und Organisation bis hin zur Reflexion ihrer Lernerfahrungen. Durch diesen Ansatz erwerben sie die Kompetenzen, die in einer digitalisierten, globalisierten Arbeitswelt unverzichtbar sind.
Diskutieren Sie mit uns: Wie können Hochschulen mit solchen praxisorientierten Ansätzen Future Skills fördern, technologische Innovationen kritisch begleiten und gleichzeitig persönliche Entwicklung in den Vordergrund stellen?

Agilität braucht psychologische Sicherheit – auch für Führungskräfte?

Psychologische Sicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Zusammenarbeit in agilen Teams. Sie ermöglicht es, Fehler offen anzusprechen, mutig neue Ideen zu entwickeln und auf Augenhöhe zu kooperieren. Während Führungskräfte häufig als Garanten psychologischer Sicherheit für ihre Teams gesehen werden, bleibt ihre eigene psychologische Sicherheit oft unberücksichtigt.
Führungskräfte befinden sich in einem Spannungsfeld: Sie sollen Entscheidungen abgeben, Transparenz fördern und als Vorbild agieren – und gleichzeitig sind sie oft isoliert, dürfen keine Schwäche zeigen und stehen unter hohem Erwartungsdruck. Diese paradoxen Anforderungen können zu Unsicherheiten, Entscheidungshemmungen und sogar zu einer zunehmenden Distanz zum eigenen Team führen.

Doch wer sorgt eigentlich für die psychologische Sicherheit der Führungskräfte?
Wir erleben in Unternehmen, dass Agile Coaches, Scrum Master und Teams entscheidend dazu beitragen, dass auch Führungskräfte sich sicher fühlen. Doch dafür müssen strukturelle und kulturelle Hürden überwunden werden.

In diesem interaktiven Vortrag kombinieren wir wissenschaftliche Erkenntnisse zur psychologischen Sicherheit mit praxisnahen Beispielen und erarbeiten gemeinsam konkrete Handlungsideen. Dabei betrachten wir nicht nur das individuelle Verhalten von Führungskräften, sondern auch das der Teams, um eine nachhaltige Kultur der Sicherheit zu schaffen.
Psychologische Sicherheit kann nur dann wirklich wirksam sein, wenn sie in alle Richtungen wirkt. Agile Methoden bieten die Möglichkeit, Führung nicht als hierarchisches Konzept, sondern als gemeinschaftliche Verantwortung zu verstehen – ein Modell, in dem sich nicht nur Teams, sondern auch Führungskräfte sich sicher fühlen, Fehler zu machen, Fragen zu stellen und sich weiterzuentwickeln.

Agiles Mindset - Nebelkerze oder Erleuchtung? Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Praxis

In dem Vortrag berichte ich aus einer aktuellen Studienreihe an der Uni Kassel, Uni St.Gallen sowie dem Institut für Transformation in Hamburg zum Thema "agiles Mindset".

Dabei steht zum einen im Vordergrund, das agile Mindset greifbar zu machen, und dadurch mehr Klarheit und das gemeinsame Verständnis zu stärken. Zum anderen diskutiere ich die Relevanz und biete Rahmenbedingungen, Ansätze und Ideen an, wie das agile Mindset entwickelt werden kann bzw. - und das scheint mir ein viel wirkungsvollerer Hebel - ich selbst mein agiles Mindset entwickeln kann. Damit kann ich als agile Leader voran gehen und Rahmenbedingungen für Mitarbeitende schaffen. Führungsverhalten ist dabei eines der drei relevanten Cluster, welche Einfluss auf das agile Mindset zu nehmen scheinen. Auf Basis eines Messinstrumentes, welches im Rahmen der Forschungsarbeiten entwickelt wurde, gebe ich Praxisbeispiele mit, wie andere Unternehmen / Teams an dem Thema arbeiten.

Prof. Dr. Karen Eilers

Institut für Transformation

Hamburg, Germany

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