Speaker

Felix Jahn

Felix Jahn

Future Scout am Stifterverband & Architekturstudent an der TUM

Munich, Germany

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Felix Jahn studiert Architektur im Master an der Technischen Universität München und arbeitet dort am Lehrstuhl für Design und Transdiziplinarität in der Lehre. Außerdem ist er Future Scout Fellow des Stifterverbandes und der Reinhard Frank-Stiftung und unterstützt die Digital Change Maker-Initiative des HFD.
Seine Arbeit liegt an der Schnittstelle von Raum, Forschung, Gesellschaft und Technologie. Derzeit befasst er sich mit Design Futuring in der Hochschulentwicklung, gesellschaftlicher Teilhabe an Gestaltung und Wertschöpfung von Forschung sowie den Learning Sciences in der Designlehre. Darüber hinaus ist er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und vertritt den DFN als Future Talent bei GÉANT.
Zuvor studierte er an der TMU in Kanada und an der TH Köln, wo er zudem forschte.

Area of Expertise

  • Government, Social Sector & Education
  • Real Estate & Architecture

Topics

  • Higher Education
  • Architecture
  • University Teaching and Learning

Wer prüft hier was und wenn ja, wie viele? Von Studierenden geprüft!

Studierende haben Leistungs-, Hochschulen Reformdruck: Prüfungen sollen Lernfortschritte überprüfen, Fairness sichern, KI-Nutzung berücksichtigen und zugleich Future Skills fördern. Dieses Lab bringt eine konkrete Herausforderung mit: Wie lassen sich lernendenzentrierte, kompetenzfördernde Lehr- und Prüfungsformate entwickeln, die unter realen Bedingungen tragfähig sind?
In Design-Sprints transformieren die Teilnehmenden ein klassisches Prüfungsformat anhand konkreter Leitfragen (z.B. Wie müssen Prüfungen gestaltet sein, damit sie unter Bedingungen alltäglicher KI-Nutzung valide Aussagen über Kompetenzentwicklung erlauben? Wie verändert sich Fairness, wenn Studierende KI als Arbeitsmittel nutzen dürfen oder sollen?) Gemeinsam werden Kompetenzprofile, Bewertungsraster und ein Transferleitfaden erarbeitet. Das Ergebnis ist ein dokumentierter Prototyp für lernendenzentrierte Prüfungsgestaltung, der als Grundlage für weitere Diskussionen über zukunftsfähige Prüfungsformate dienen kann.

Was kommt nach dem Elfenbeinturm? Hochschule und die Gesellschaft

Unter Druck geraten Hochschulen nicht nur als Bildungs- und Forschungseinrichtungen, sondern auch als Orte der Gesellschaft: Finanzielle Engpässe, technologische Transformation und Polarisierung verschieben Erwartungen an die Wissenschaft hin zu mehr Transparenz, Teilhabe und demokratiestärkender Wirkung. Gleichzeitig bleibt der Campus häufig räumlich, organisatorisch und kulturell nur wenigen zugänglich, unlesbar und exkludierend für viele. Historisch war ein Campus ein Sinnbild für das Verhältnis von Hochschule und Gesellschaft, doch heute wird dies unter anderem durch die Digitalisierung neu verhandelt. Der Elfenbeinturm soll fallen, doch was soll folgen?
Der Beitrag rahmt die Campusentwicklung historisch, zeigt von Studierenden entwickelte Zukunftsperspektiven sowie inspirierende Beispiele für die Öffnung der Hochschule. Er lädt zur Diskussion darüber ein, wie sich Hochschulen neu ausrichten, welche Außenwirkung sie erzielen und welche Beteiligungsformate sie realisieren wollen.

Von oben entschieden: Scheitern Future Skills ohne Studierende?

Durch den rasanten technologischen Fortschritt und die sich stetig wandelnden Arbeitsmärkte wird der Erwerb von Future Skills für Studierende immer wichtiger. Kompetenzen wie kritisches Denken, digitale Kompetenz, Kreativität, Resilienz und kollaboratives Arbeiten sind unverzichtbar, um innovative Lösungen zu entwickeln, eine nachhaltige Zukunft aktiv mitzugestalten, sich persönlich weiterzuentwickeln und gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen. Über Fächergrenzen hinweg bereiten Future Skills Studierende auf eine dynamische Welt vor. Kein Wunder, dass sie in hochschulübergreifenden Diskursen zunehmend ins Zentrum rücken.

Doch obwohl Future Skills vor allem Studierende betreffen, werden wir als Studierende in diesen Diskursen oft ausgeklammert. Insbesondere auf hochschulübergreifender Ebene ist die Perspektive von Studierenden oft fehlend. Dabei ist die Perspektive der Studierenden essenziell, um zukunftsfähige Bildung zu gestalten und Future Skills gezielt zu fördern.

Als „DigitalChangeMaker“ im Hochschulforum Digitalisierung bringen wir die studentische Perspektive aktiv in Transformationsprozesse ein.

Unser Ziel für diesen Input ist es, Future Skills und ihre derzeitige Einbindung in Studium und Lehre aus Studierenden Perspektive zu beleuchten. Wir bieten eine neue, praxisbasierte Gesprächsgrundlage um über Implementierung von Future Skills in der Hochschullehre. Lassen Sie uns ins Gespräch kommen und gemeinsam an der Zukunft der Bildung arbeiten - für Hochschulen, die wirklich zukunftsfähig sind.

Mit Spielkarten zur Vision: Lehr- und Lernräume co-creativ gestalten

In dieser interaktiven Session tauchen wir gemeinsam in die Welt der Lehr- und Lernraumgestaltung ein. Mit unserem LernRaumPlaner, einer Sammlung von Spielkarten, die alle relevanten Teilgebiete wie Veranstaltungskonzeption, Raumgestaltung, Farbgebung sowie Ausstattung mit Möbeln und Technik abdecken, entwickeln wir kreative, co-kreative Lösungen.

Im Fokus steht die spielerische Zusammenarbeit, die nicht nur die bisherigen Erkenntnisse aus unserem Projekt berücksichtigt, sondern auch neue Perspektiven aufzeigt. Erleben Sie, wie durch gemeinsames Experimentieren Räume entstehen, die innovatives Lehren und Lernen fördern und perfekt auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Lassen Sie sich inspirieren, Ihre Vorstellungen und Visionen für die Hochschule der Zukunft zu gestalten – im Einklang mit dem Festivalmotto /imagine.

Diese Session bietet Ihnen einen praxisnahen Einstieg in die Planung von Räumen, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und technisch wegweisend sind. Egal, ob Sie Lehrende, Raumentwicklerinnen oder Hochschulmanagerinnen sind – hier können Sie Ihre Visionen verwirklichen.

T2|Experience of Change: sechs Future Scouts, sechs Perspektiven

Die Zukünfte der Hochschulen werden zunehmend vielfältiger und ungewisser. Um nicht nur zu reagieren, sondern proaktiv zu agieren, ist ein ganzheitlicher Blick notwendig. Hier setzen wir, die Future Scouts, an und beleuchten die Zukunft der Hochschulen aus sechs Perspektiven. Wir laden ein, unsere Projekte und Ergebnisse aus einem Jahr Scouting-Journey kennenzulernen und an Thementischen mitzugestalten: Was können die Öffnung der Lehrkräftebildung, die Individualisierung von Lernpfaden und Reflexionsformate für Hochschulehrende bewegen? Wie kommen wir vom Futuring ins Handeln? Wie können alternative Leistungsindikatoren aussehen? Und was können wir aus dem Teamzusammenhalt beim akrobatischen Pyramidenbauen für den Hochschulkontext lernen?
Methoden werden ausprobiert, Prototypen getestet und Erkenntnisse geteilt. Ziel des Formats ist es die Projekte der Future Scouts weiterzudenken und gemeinsam mit Stakeholdern Transfermöglichkeiten zu erarbeiten.

Felix Jahn

Future Scout am Stifterverband & Architekturstudent an der TUM

Munich, Germany

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